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1997:
Der
Mai dominierte das Jahr. Am 3. Mai waren unsere Freunde von Opwierde II
bei uns im “Haus des Gastes” in Berumbur. Wir hatten einen sehr schönen
Abend vor vollem Haus. Die Schwierigkeiten kamen später. Der
Busfahrer wurde krank (es lag nicht am Alkohohl) und so standen etwa 50
Appingedamer und konnten zunächst nicht zurück. Unser Bruno erinnerte
sich jedoch daran, dass Eilt Röppkes, ein Berumburer (und auch
Shanty-Sänger bei den “Blauen Jungs” aus Aurich) einen Busführerschein
besaß. Er wollte sich gerade nach der Spätschicht bei VW ein Bier
genehmigen als unser Anruf kam. Eilt, ein feiner Kerl, war 10 Minuten
später zur Stelle, setze sich in den Bus und fuhr unsere Gäste nach
Hause. Wir fuhren mit einem PKW hinterher, um Eilt wieder zurück zu
bringen. Auf dem Rückweg wurden wir übrigens an der damals noch streng
bewachten deutsch-holländischen Grenze noch ordentlich, aber natürlich
erfolglos, von den Zöllnern gefilzt. Am
18. Mai waren wir wieder einmal in Delfzijl. Wir waren jetzt acht Jahre
zusammen und meinten, so langsam wäre auch mal ein gemeinsamer Urlaub
mit unseren Frauen und ohne Musik fällig. Als Ziel hatten wir uns
Mallorca ausgesucht und so flogen wir vom 20. – 27. Mai nach Arenal. Es
war eine schöne Woche. Wer von uns Ballermann haben wollte, der konnte
es haben, wer nicht: Mallorca hat auch viele andere schöne Seiten. Nach
der Ankunft von Mallorca waren wir schon drei Tage später in Winschoten
(NL) auf einem Festival, eine Woche später in Gelsenkirchen auf der
Bundesgartenschau und einen Tag danach in Muntendam (NL). Mehr ging
wirklich nicht. Im Sommer dann wieder unser Shanty-Festival. Es war unser drittes.Wir
gratulierten unseren Freunde von Shanty-Chor der “Königlichen
Navigationsschule” aus Timmel zum 10-jährigen und waren auch wieder in
Carolinensiel. Apropos Jubiläum: Auch den 50. Geburtstag des
Landesverbandes der Klootschießer in Aurich umrahmten wir musikalisch.Der
Shanty-Chor Bockhorn hatte uns zu einem Deichfest geladen. Leider
mussten wir kurzfristig absagen, weil unser Mitglied Wilfried Büscher
verstorben war.Erstmalig sangen
wir auch in der “Funkenpuste” in Norddeich, wo wir heute noch regelmäßig
singen. Neben vielen weiteren Terminen vor Ort sangen wir zum
wiederholten mal auch für die Lebenshilfe auf deren Sommerfest am
Dobbenweg in Norden.
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